Crowdfunding · ES
Crowdfunding für Creator: dein eigenes Projekt finanzieren
Als Creator startest du auf DonoLink eine Crowdfunding-Kampagne für ein konkretes Projekt, etwa ein Album, einen Kurzfilm, ein Buch oder eine Ausstellung. Dein Publikum spendet ohne Gegenleistung, du teilst den Fortschritt mit Neuigkeiten, und das Geld kommt an, auch wenn du dein Ziel nicht ganz erreichst.
Spenden statt Vorbestellungen
Viel Crowdfunding für Kreative dreht sich um Dankeschöns: Wer mehr zahlt, bekommt eine signierte Platte oder seinen Namen im Abspann. Das ist im Grunde eine Vorbestellung, mit Versandkosten, Lieferzeiten und Versprechen, die du halten musst. Auf DonoLink ist Crowdfunding reine Spende. Dein Publikum unterstützt dein Projekt, weil es will, dass es entsteht, und du musst keine Pakete verschicken.
Das passt vor allem zu Projekten, an denen Menschen schon hängen: ein Podcast mit treuen Hörern, eine Band mit fester Fangemeinde, eine Illustratorin mit Community auf Instagram oder ein Creator, der seit Jahren kostenlose Videos teilt.
Keep-it-all statt Alles-oder-nichts
Manche Plattformen zahlen nur aus, wenn du dein Ziel erreichst. Das motiviert, aber wenn du knapp darunter bleibst, bekommst du nichts, und deine ganze Werbung war umsonst. DonoLink arbeitet mit Keep-it-all: Jede Spende kommt an. Setz deshalb ein realistisches Ziel und erkläre, was du bei mehr oder weniger Geld machst, zum Beispiel eine kleinere Auflage oder ein zusätzliches Musikvideo.
So machst du dein Projekt sichtbar
- Zeig in einem kurzen Video, wer du bist und was du machst.
- Teile dein Ziel in nachvollziehbare Posten auf: Studio, Mastering, Druck oder Saalmiete.
- Teile Neuigkeiten aus dem Entstehungsprozess, auch kleine Schritte.
- Setz den Kampagnenlink in deine Bio, unter deine Videos und in deinen Newsletter.
- Nutze den QR-Code bei Auftritten, Signierstunden oder auf Flyern.
Mehrere Projekte auf einem Profil
Deine Profilseite zeigt alle deine Kampagnen. Nach einer erfolgreichen Aktion bleibt sie neben deinem nächsten Projekt sichtbar, sodass neue Unterstützer sehen, was du schon umgesetzt hast. Streamst du auch? In deinen Einstellungen wechselst du zwischen Streamer- und Crowdfunding-Konto, ohne etwas zu verlieren.
Weiterlesen: Crowdfunding starten: Anleitung in 7 Schritten
Das steckt in deiner Kampagne
Eine Kampagne auf DonoLink ist eine eigene Seite mit Titel, einem kurzen Satz, der sofort sagt, worum es geht, einem Spendenziel und einem Enddatum. Oben steht ein Titelfoto oder ein YouTube-Video, darunter folgen deine Geschichte und eine Galerie mit bis zu sechs Fotos. Du wählst eine Akzentfarbe und die Beträge, die du Spendern vorschlägst. Besucher sehen auf einen Blick, wie viel schon zusammengekommen ist, welcher Anteil des Ziels das ist, wie viele Menschen bereits gespendet haben und wie viele Tage noch bleiben.
Unterwegs veröffentlichst du Neuigkeiten mit Titel, Text und optional einem Foto, damit alle sehen, was mit dem Geld passiert. Auf der Unterstützerwand stehen alle, die gespendet haben, mit Namen oder als „Anonym“ und mit ihrer Nachricht. Du entscheidest, ob Beträge sichtbar sind und ob anonyme Spenden erlaubt sind. Teilen kannst du per WhatsApp, mit einem Link zum Kopieren oder mit einem QR-Code für Plakat oder Flyer. Alle deine Kampagnen stehen gemeinsam auf deiner Profilseite.
Keep-it-all: Jede Spende kommt an
Bei DonoLink kommt jede erfolgreiche Spende an, auch wenn du dein Ziel nicht erreichst. Nach dem Enddatum nimmt die Kampagne keine neuen Spenden mehr an, die Seite bleibt aber online, damit alle sehen können, was ihr gemeinsam geschafft habt. Die Auszahlung läuft über dein eigenes verbundenes Stripe-Konto; Stripe bittet dich dabei, deine Identität zu bestätigen.
Es geht immer um spendenbasiertes Crowdfunding. Spender erhalten keine Rendite, keine Anteile und keine Rückzahlung, und es gibt keine Dankeschöns oder Gegenleistungen. Wer gibt, unterstützt einfach dein Anliegen.
Linky hilft dir beim Start
Bei der Anmeldung fragt dich Linky, das Maskottchen von DonoLink, was du vorhast und für wen du sammelst. Danach richtet ihr gemeinsam deine erste Kampagne mit Titel, Spendenziel und Enddatum ein. Während der Aktion meldet sich Linky bei Meilensteinen, etwa bei deiner ersten Spende oder bei der Hälfte des Ziels, und stupst dich an, wenn du eine Woche lang keine Neuigkeit gepostet hast. So ist Crowdfunding auch dann einfach, wenn du noch nie eine Spendenaktion organisiert hast.
Zahlung und Gebühren in deinem Land
Sammelst du in Spanien, nutzt du donolink.es. Deine Spender zahlen mit Bankkarte, Apple Pay oder Google Pay. DonoLink behält 3,5 % pro Spende ein; Stripe berechnet seine Verarbeitungsgebühren separat. Für eine Standardkarte aus dem Europäischen Wirtschaftsraum liegt der öffentliche Stripe-Tarif bei 1,5 % + 0,25 €, andere Karten kosten mehr. Von einer Spende über 25 € mit einer Standardkarte bleiben dir rund 23,49 €. Es gibt kein Abo, und DonoLink bittet deine Spender nie um Trinkgeld.
Häufige Fragen
Kann ich meinen Unterstützern Dankeschöns geben?
Nein, DonoLink bietet keine Dankeschöns oder Vorbestellungen. Willst du ein Produkt vorab verkaufen, passt eine Plattform mit Dankeschöns besser. Willst du, dass dein Publikum dein Projekt unterstützt, ohne dass du etwas liefern musst, passt DonoLink.
Was passiert, wenn ich mehr als mein Ziel sammle?
Deine Kampagne bleibt bis zum Enddatum offen, auch wenn das Ziel schon erreicht ist. Erkläre in einer Neuigkeit, was du mit dem zusätzlichen Geld machst.
Muss ich als Creator Spenden versteuern?
Das hängt von deiner Situation ab. Fließt das Geld in deinen Beruf oder dein Unternehmen, kann es als Einkommen zählen; als Privatperson greifen eher die Regeln für Schenkungen. Unsere Übersicht nach Ländern hilft dir weiter, und im Zweifel fragst du eine Steuerberatung.
Kann ich neben dem Crowdfunding weiter streamen?
Ja. In deinen Einstellungen wechselst du die Kontoart, ohne etwas zu verlieren. Ein Crowdfunding-Konto zeigt keine Streaming-Funktionen wie Overlays; sie sind wieder da, sobald du zurückwechselst.
Was kostet Crowdfunding mit DonoLink?
Konto und Kampagne sind kostenlos. DonoLink behält 3,5 % pro Spende ein. Stripe berechnet zusätzlich Transaktionsgebühren, die von der Zahlungsmethode abhängen; die Details für dein Land stehen auf dieser Seite. Es gibt kein Abo, und DonoLink bittet deine Spender nie um Trinkgeld.
Bekomme ich das Geld, wenn ich mein Ziel nicht erreiche?
Ja. Jede erfolgreiche Spende kommt an, egal ob du dein Ziel erreichst oder nicht. Nach dem Enddatum sind keine Spenden mehr möglich, und die Seite bleibt sichtbar.
Kann ich Dankeschöns oder eine Rendite anbieten?
Nein. DonoLink ist nur für spendenbasiertes Crowdfunding gedacht: keine Dankeschöns, keine Vorbestellungen und keine Rendite. Spender geben freiwillig und ohne Gegenleistung.
Brauchen Spender ein Konto?
Nein. Sie öffnen den Link deiner Kampagne, wählen einen Betrag und zahlen. Sie können einen Namen und eine Nachricht für die Unterstützerwand hinterlassen oder anonym spenden, wenn du das erlaubst.